Brandenburger Umweltsiegel

Brandenburger Umweltsiegel

Das Brandenburger Umweltsiegel ist ein regionales und vereinfachtes Umweltmanagementsystem, das im Rahmen der Umweltpartnerschaft Brandenburg vergeben wird. Es richtet sich an Handwerksbetriebe sowie kleine und mittelständische Unternehmen, die Umweltschäden vermeiden und die betriebliche Umweltleistung in der Produktion, bei den Produkten oder Dienstleistungen verbessern wollen. Gleichzeitig kann die Einführung des Brandenburger Umweltsiegels den Einstieg in ein höherwertiges Umweltmanagementsystem wie EMAS oder ISO 14001 befördern. Das Umweltsiegel wird für drei Jahre erteilt, danach ist eine Rezertifizierung erforderlich. 

Was soll mit der Einführung des Siegels erreicht werden?

Ziel des Verfahrens ist eine zielorientierte, kosten- und zeitsparende Einführung von Umweltmanagementbausteinen im Betrieb. Dabei kann das Brandenburger Umweltsiegel als eigenständiges Umweltmanagementsystem oder als Teil eines Integrierten Managementsystems praktiziert werden. Die betreffenden Unternehmen haben dadurch die Möglichkeit, über einen geringeren Materialverbrauch, die effizientere Ausnutzung der Ressourcen sowie durch eine strukturierte Handlungsweise vom Materialeinkauf bis hin zu Herstellung und Vertrieb die Betriebskosten zu senken und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Zudem sollen Betriebe mit dem Brandenburger Umweltsiegel ihre besondere Umweltleistung gegenüber Endkunden, Geschäftspartnern, Behörden und der Öffentlichkeit glaubwürdig darstellen können.

Vorteile für Unternehmen

Neben Kosteneinsparungen und Imagesteigerungen profitieren ausgezeichnete Betriebe von  einer zusätzlichen Förderung nach der GRW-Richtlinie. 

Erstberatung durch die IHK Cottbus

Wir führen mit Ihnen gemeinsam ein erstes Gespräch zum Ablauf der Einführung und zu den Anforderungen für die Erlangung des Brandenburger Umweltsiegels durch. Das nebenstehende  Merkblatt zum Umweltsiegel fasst das Wichtigste zusammen. Typische Fragen zum Umweltsiegel beantwortet unser "FAQ Brandenburger Umweltsiegel".

Inhalte der Erstberatung sind:

  • Vorgabe der Prüfkriterien 
  • Festlegung des Prüfumfanges 
  • Klärung der Anwendung der branchenspezifischen Checklisten
  • Prüfung der Zuverlässigkeit und Fähigkeiten des externen Beraters 
  • Festlegung des zeitlichen Ablaufs der Einführung des Umweltmanagementsystems 
  • Klärung des Prüfungsablaufs, Bestimmen des Prüfers

Weiterführende Informationen:

Ansprechpartner

Dorit Köhler
Kompetenzfeld: Unternehmen begleiten
Schwerpunktthemen: Umwelt und Industrie, Nachhaltigkeit
t: 0355 365 1500
f: 0355 36526 1500
dorit.koehler@cottbus.ihk.de