Entwicklung im Baugewerbe

Straßenbau Symbolbild
© Michael Helbig
Straßenbau Symbolbild

Das Bauhauptgewerbe in Südbrandenburg verzeichnet ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2021. Der Gesamtumsatz ist 2021 bei Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten gegenüber 2020 um 10,7 Prozent auf 958 Millionen Euro gestiegen. Die Auftragseingänge, die ein wichtiger Indikator für die künftige Entwicklung sind, haben sich 2021 gegenüber dem Vorjahr um 12,7 Prozent auf 848 Millionen Euro erhöht. Noch sind die Auftragsbücher gut gefüllt, allerdings schwächt sich die Nachfrage sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich langsam ab. Im Dezember 2021 sind die Auftragseingänge gegenüber dem Vorjahresmonat um 20 Prozent zurückgegangen. Gründe dafür sind die enormen Preissteigerungen für Energie und Rohstoffe und die knappen Kassen der öffentlichen Hand. Hinzu kommen noch der Fachkräftemangel und Materialengpässe, die dazu führen, dass Aufträge erst gar nicht angenommen werden.  

Entwicklung in den Bauarten

Im Hochbau hat sich der Umsatz im Jahr 2021 um 16,4 Prozent und die Auftragseingänge um 15,4 Prozent gegenüber 2020 erhöht. Vor allem im gewerblichen und industriellen Hochbau gab es einen spürbaren Zuwachs (+35,1 Prozent). Der Wohnungsbau verzeichnet eine Umsatzerhöhung von 4,6 Prozent. Auch im Tiefbau liefen die Geschäfte gut. Allein im Straßenbau, eine Unterbranche des Tiefbaus, hat sich der Umsatz um 23,6 Prozent auf insgesamt 274 Millionen erhöht. 

Bauhauptgewerbe2021 Umsatz2 

Quelle: Amt für Statistik Berlin und Brandenburg 

Weiterführende Informationen

www.statistik-berlin-brandenburg.de
Dossier Corona mit Daten aus der Hauptstadtregion

 

Ansprechpartner

Susanne Kwapulinski
Kompetenzfeld: Zukunft gestalten
Schwerpunktthema: Business Monitoring
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