IHKs für wirtschaftsfreundliche Korrekturen bei Förderpolitik und Funktionalreform

Halbzeitbilanz: Kammern legen aus Sicht der regionalen Wirtschaft kritische Bestandsaufnahme zur Arbeit von Brandenburgs Landesregierung vor


Potsdam, 6. April 2017 | Verpflichtende Berufs- und Studienorientierung unter konsequenter Einbindung der Partner aus der Wirtschaft, wirtschaftsfreundliche Korrekturen bei der Verwaltungsstrukturreform, einen flexiblen Einsatz von Fördermitteln, eine wahrnehmbare Entbürokratisierung und zügigere Antragsbearbeitung sowie eine leistungsfähige Infrastruktur als Basis für eine gute wirtschaftliche Entwicklung. Das sind nur einige unserer Forderungen zur so genannten Halbzeit im Land Brandenburg.
Zweieinhalb Jahre sind seit der vorigen Landtagswahl vergangen. Die Landesregierung hat in dieser Zeit an einer Reihe von Aufgaben erfolgreich gearbeitet, die als Ziele im Koalitionsvertrag stehen. Viele davon haben unmittelbare Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft. Deshalb ist eine Einschätzung dieser Schwerpunkte zur Hälfte der aktuellen Legislaturperiode nicht nur eine kritische Bestandsaufnahme, sondern auch ein hilfreicher Wegweiser für die zukünftige landespolitische Arbeit.
Mit ihrem Zwischenfazit vergleichen Brandenburgs IHKs die im Koalitionsvertrag gesetzten Ziele mit dem derzeitigen Umsetzungsstand. Dieser Abgleich ist nun die Basis für konkrete Forderungen an die Landespolitik. Geeignete Maßnahmen zur Fachkräftesicherung, die Wirtschaftsförderpolitik sowie die Breitband- und Energieversorgung wurden dabei ebenso unter die Lupe genommen wie die Themen Industrie, Mobilität, Stadtentwicklung, Funktionalreform und Tourismus.
Hintergrund
Brandenburgs Industrie- und Handelskammern leisten mit der vorliegenden Halbzeitbilanz einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftspolitischen Gestaltung im Land Brandenburg. Die Kammern bilden das größte Netzwerk im Land und setzen sich für wirtschaftsfreundliche, effiziente und flexibel gestaltete Rahmenbedingungen ein, die die Unternehmen bei ihren gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen unterstützen.