Seit 1. Oktober wieder Meldepflicht bei Zahlungsunfähigkeit

Für zahlungsunfähige Unternehmen besteht seit dem 1. Oktober 2020 wieder die Pflicht, einen Insolvenzantrag zu stellen. Das Aussetzen dieser Pflicht im Rahmen des COVID-19-Insolvenzaussetzungsgesetz endete am 30. September 2020. Mit der Gesetzesverlängerung wurde lediglich die Antragspflicht für überschuldete Betriebe bis zum 31. Dezember 2020 verlängert. Darauf weist die Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus Unternehmen in einer schwierigen Finanzlage hin.

 „Unternehmen, die binnen der nächsten drei Wochen den überwiegenden Anteil ihrer fälligen Verbindlichkeiten nicht begleichen können, sind fortan wieder verpflichtet, einen Insolvenzantrag zu stellen“, erläutert Jana Frost, Referentin für Recht bei der IHK Cottbus. „Um die persönliche Haftung beziehungsweise eine Straftat zu vermeiden, sollten sich betroffene Unternehmer und Unternehmerinnen bei ihrem Steuerberater beraten lassen. Erstinformationen und Hilfestellungen gibt es auch bei der IHK Cottbus.“ 

Pressemitteilung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz

Ansprechpartner

Jana Frost
Kompetenzfelder: Recht sichern/Menschen unterstützen
Schwerpunktthemen: Justiziariat, Schlichtung/HR Desk
t: 0355 365 1603
f: 0355 36526 1603
jana.frost@cottbus.ihk.de
Bernd Hahn
Regionalcenter Dahme-Spreewald
Kompetenzfelder: Unternehmen begleiten/Mitglieder betreuen
Schwerpunktthema: Finanzierung
t: 0355 365 3102
f: 0355 36526 3102
bernd.hahn@cottbus.ihk.de