uesa GmbH erhält zum zweiten Mal den Brandenburgischen Ausbildungspreis

Der brandenburgische Ausbildungspreis 2021 ging unter anderem an Jens Jäger (links hinten) und Nick Richter (hinten Mitte) von der uesa GmbH. Übergeben wurde er von Wirtschafts- und Energieminister Jörg Steinbach (links vorn), IHK-Präsident Jens Warnken (hinten rechts) und dem Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Dietmar Woidke (vorne rechts)
© Agentur Medienlabor | Adam Sevens
Der brandenburgische Ausbildungspreis 2021 ging unter anderem an Jens Jäger (links hinten) und Nick Richter (hinten Mitte) von der uesa GmbH. Übergeben wurde er von Wirtschafts- und Energieminister Jörg Steinbach (links vorn), IHK-Präsident Jens Warnken (hinten rechts) und dem Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Dietmar Woidke (vorne rechts)

25.11.2021 | Zehn märkische Unternehmen sind heute in der Potsdamer Staatskanzlei mit dem „Brandenburgischen Ausbildungspreis 2021“ für ihr vorbildliches Engagement in der betrieblichen Ausbildung geehrt worden. Darunter ist auch ein Mitgliedsbetrieb der IHK Cottbus: die uesa GmbH aus dem Elbe-Elster-Land. Die hervorragende Ausbildungsqualität des Unternehmens zeigt sich nicht nur darin, dass das Unternehmen bereits 2013 Preisträger des Brandenburgischen Ausbildungspreises war, sondern auch am IHK-Siegel für exzellente Ausbildungsqualität, welches 2016 erstmals überreicht und mit dem die uesa GmbH 2018 rezertifiziert wurde.

 

Die Auszeichnung, mittlerweile zum 17. Mal vergeben, ist mit jeweils 1.000 Euro dotiert. Vertreterinnen und Vertretern des Brandenburgischen Ausbildungskonsenses haben den Unternehmen die Preise in Anwesenheit von Ministerpräsident Dietmar Woidke und Arbeitsminister Jörg Steinbach überreicht.

Die Preisträger in der Übersicht

  • uesa GmbH (Elbe-Elster)
  • CEMEX Zement GmbH (Märkisch-Oderland),
  • Krankenhaus und Poliklinik GmbH Rüdersdorf, Immanuel Klinik Rüdersdorf (Märkisch-Oderland)
  • Landboden Bronkow Agrar GmbH (Oberspreewald-Lausitz)
  • Lublow Gerüstbau GmbH (Prignitz)
  • Metall- und Anlagenbau GmbH (Dahme-Spreewald)
  • Oberhavel Kliniken / Klinikverbund der Kliniken Hennigsdorf, Oranienburg und Gransee (Oberhavel)
  • Schäferei Marienfeld (Märkisch-Oderland)
  • Tischlerei Steffen Schoppe (Oder-Spree)
  • ZF Getriebe Brandenburg GmbH (Brandenburg an der Havel) 

Was die Betriebe auszeichnet

Die Preisträger zeichnen sich durch herausragende Qualität und Kontinuität in der Ausbildung aus, nutzen innovative Ausbildungselemente, geben Raum für die Mitgestaltung digitaler Transformationsprozesse, engagieren sich ehrenamtlich, unterstützen benachteiligte Jugendliche, darunter auch Menschen mit Migrationshintergrund, oder schaffen Ausbildungsplätze für junge Menschen mit einer Behinderung.

 Ministerpräsident Woidke als Schirmherr des Ausbildungspreises erklärte: „Die heute ausgezeichneten Ausbildungsbetriebe haben mit Tatkraft und Innovationsgeist Vorbildliches geleistet. Sie geben vielen jungen Menschen eine echte Zukunftsperspektive in ihrer Heimat. Ich gratuliere den Preisträgern und danke ihnen von ganzem Herzen für ihren unverzichtbaren Einsatz. Dieser Dank gilt auch allen Brandenburger Unternehmen, die sich kontinuierlich um die Ausbildung zukünftiger Fachkräfte bemühen. Denn Ausbildung ist die wichtigste Stellschraube, um den Fachkräftemangel zu begegnen.“

Arbeitsminister Steinbach sagte: „Auch in diesem Jahr mussten sich die märkischen Ausbildungsbetriebe den Herausforderungen der Corona-Pandemie stellen und diese tagtäglich meistern. Dafür gilt ihnen mein besonderer Dank.“ Die Preisträger seien den Auszubildenden gerade in dieser Zeit ein verlässlicher Partner. Steinbach weiter: „Engagierte Ausbildungsbetriebe geben jungen Menschen Zukunftsperspektiven und bekommen dafür die Fach- und Führungskräfte sowie Unternehmensnachfolgerinnen und -nachfolger, die sie benötigen. Der Brandenburgische Ausbildungspreis würdigt diesen Einsatz unserer Ausbildungsbetriebe und zeigt damit viele gute Beispiele aus den Regionen auf, die wir zur Nachahmung empfehlen.“

IHK-Präsident Jens Warnken: „Die aktuell 20 Azubis der uesa können sich glücklich schätzen: „Das Unternehmen bietet ihnen eine ausgezeichnete Betreuung und Top-Technik mit Lehrwerkstatt. Unterstützung erfahren Lernschwächere durch organisierte Lerngemeinschaften. Auch bei der Rekrutierung junger Nachwuchskräfte engagiert sich das Unternehmen stark.  Auszubildende werden z. B. freigestellt, um in der Schülerakademie Elbe-Elster e. V. andere Jugendliche bei der Berufsorientierung zu unterstützen. Und auch einer Übernahme nach erfolgreichem Abschluss strebt das Unternehmen an, um Fachkräfte zu gewinnen. Absolventen, die während der Ausbildung ihre Leidenschaft für Elektrotechnik entdecken und sich dazu entscheiden ein Studium anzuschließen, werden ebenso fachlich wie auch finanziell unterstützt, um die jungen Fachkräfte an das Unternehmen zu binden. Mittlerweile hat das Unternehmen über 190 jungen Menschen eine Zukunftschance durch die Ausbildung in den Berufen Elektroniker/in für Betriebstechnik und Industrieelektriker/in für Betriebstechnik gegeben. Vielen Dank für dieses außerordentliche Engagement!"  

Der Preis steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten und ist eine Initiative des Brandenburgischen Ausbildungskonsenses – einem Bündnis von Wirtschaft, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Gewerkschaften, der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und der Landesregierung. Der Wettbewerb wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, des Landes Brandenburg und der Partner des Brandenburgischen Ausbildungskonsenses finanziert.

Ansprechpartner

Janett Reichelt
Regionalcenter Elbe-Elster
Kompetenzfeld: Mitglieder betreuen
Schwerpunktthema: Ausbildung
t: 0355 365 3303
f: 0355 36526 3303
janett.reichelt@cottbus.ihk.de