BASF Schwarzheide GmbH: 25 Jahre Umweltschutz mit EMAS

IHK Präsident Jens Warnken (2.v.l.) übergibt die EMAS-Urkunde an die stellvertretende Geschäftsführerin der BASF Schwarzheide GmbH,  Anne Francken (3.v.l.)
© BASF GmbH
IHK Präsident Jens Warnken (2.v.l.) übergibt die EMAS-Urkunde an die stellvertretende Geschäftsführerin der BASF Schwarzheide GmbH, Anne Francken (3.v.l.)

03.06.2022 | Bei der BASF Schwarzheide GmbH stehen durch den Bau der Anlage für Batteriematerialen derzeit alle Zeichen auf Wachstum. Dass nachhaltiges Wirtschaften und Umweltschutz weiterhin eine bedeutende Rolle in den Unternehmensaktivitäten spielen, zeigt auch die Auszeichnung mit der EMAS-Ehrenurkunde durch die Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus, welche heute durch den Präsidenten Jens Warnken an die Geschäftsführung übergeben wurde. Seit 25 Jahren unterzieht sich das Unternehmen regelmäßig dem europäischen Umwelt-Audit-System und untermauert damit seine gesellschaftliche Verantwortung.

„Wir befinden uns in einem großen gesellschaftlichen Veränderungsprozess, Märkte werden grüner und die Anforderungen an Unternehmen steigen. Dass Ressourcenschutz, Klimaneutralität und Nachhaltigkeit gerade auch für das Chemie- und Industrieunternehmen BASF Schwarzheide GmbH wichtige Zukunftsthemen sind, verdeutlichen vielfältige Aktivitäten“, sagt  IHK-Präsident Jens Warnken. „Hier wird auf effiziente Produktionsverfahren, eine innovative Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Energiestrategie gesetzt, um die Umwelt zu schonen, aber auch wettbewerbsfähig zu bleiben. Es freut mich, dass man sich dem weltweit anspruchsvollsten Audit für nachhaltiges Umweltmanagement regelmäßig stellt, die Ergebnisse transparent macht, Verbesserungspotenziale als Ziele formuliert und konsequent in der Unternehmensentwicklung umsetzt.“

„Wir streben ständig danach, uns zu verbessern. Ganz im Einklang mit dem BASF-Unternehmenszweck: ‚We create chemistry for a sustainable future‘. Um dem Klimawandel entgegenzuwirken, hat sich BASF zum Ziel gesetzt bis 2030 die Menge emittierter Treibhausgase weltweit um 25 Prozent zu senken und bis 2050 klimaneutral zu werden. Der Produktionsstandort Schwarzheide leistet dazu seinen Beitrag“, sagt die stellvertretende Geschäftsführerin der BASF Schwarzheide GmbH, Anne Francken. „So bauen wir mit unserem Joint Venture-Partner enviaM einen Solarpark, welcher unseren Standort perspektivisch mit grünem Strom versorgen wird. Darüber hinaus haben wir vor kurzem unsere Rauchgasreinigung sowie unser Gas- und Dampfturbinenkraftwerk modernisiert. Dies reduziert unseren CO2-Fußabdruck weiter.“

Kein anderer Standort der Unternehmensgruppe beteiligt sich länger an dem global anerkannten Umweltmanagementsystem EMAS als die BASF in Schwarzheide. Das Unternehmen ist eines von 20 Organisationen in Brandenburg, die das EU-Label tragen.

Hintergrund:
An EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) kann sich jede Einrichtung und jedes Unternehmen beteiligen. Alle Tätigkeiten, Produkte und Dienstleistungen werden im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf die Umwelt überprüft. Auf dieser Grundlage wird ein Umweltmanagementsystem geschaffen. Die Brandenburger IHKs übernehmen die EMAS-Registrierung für Unternehmen und bieten umfassende Hinweise zum Thema. Unternehmen, die sich dem Thema erst annähern wollen, bietet die IHK mit dem „Brandenburger Umweltsiegel“ auch das Durchlaufen eines vereinfachten Umweltmanagementsystems an. 

Weitere Informationen erteilt IHK-Referentin für Umwelt und Nachhaltigkeit Dorit Köhler, Tel.: 0355 365 1500, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.cottbus.ihk.de/emas

 

 

Ansprechpartner

Dorit Köhler
Kompetenzfeld: Unternehmen begleiten
Schwerpunktthemen: Umwelt und Industrie, Nachhaltigkeit
t: 0355 365 1500
f: 0355 36526 1500
dorit.koehler@cottbus.ihk.de