Wasserstoffnetzwerk Lausitz Durchatmen

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Das 2019 neu gegründete „Wasserstoffnetzwerk Lausitz Durch2atmen“ hat sich das Ziel gesetzt, die Energiewende und den Strukturwandel in der gesamten Industrieregion Lausitz zukunfts- und zielorientiert voranzubringen. 

Kurzvorstellung „Wasserstoffnetzwerk Lausitz“ als PDF

 

Die Ziele: 

  1. Förderung und Etablierung der Wasserstofftechnologie in der gesamten Wertschöpfungskette von der Erzeugung bis zur Nutzung von grünem Wasserstoff in der Lausitz 
  2. Dekarbonisierung von Prozessen und Ersatz durch Wasserstoff, beginnend in den Bereichen Energieerzeugung, Wärmewirtschaft, Verkehrswesen und Kreislaufwirtschaft 
  3. Aufbau von Produktionskapazitäten für Teile und Komponenten für Brennstoffzellen und Elektrolyseure in der Lausitz 
  4. Zielgerichteter und beschleunigter Ausbau der Wasserstofftankstellen-infrastruktur für Busse, LKW’s und PKW’s in der Region
  5. Entwicklung der Brandenburger und Sächsischen Lausitz von der „Wasserstoffmodellregion Lausitz“ hin zu einer der führenden Wasserstoffregionen in Deutschland
  6. Weitere Vernetzung des Wasserstoffnetzwerk Lausitz mit Wirtschaftsunternehmen, der Wissenschaft und potentiellen Investoren
Das Wasserstoffnetzwerk Lausitz Durch2atmen hat aktuell bereits über 100 Mitglieder und Unterstützer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik aus Ostsachsen und Südbrandenburg. Die Koordination aller Aktivitäten erfolgt durch die Industrie- und Handelskammer Cottbus, die ebenfalls Sprecher des Netzwerkes ist.

 

Die Gründungsmitglieder des Wasserstoffnetzwerkes Lausitz

  • Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus
    (Koordinator des Netzwerkes: Jens Krause)
  • Cottbusverkehr GmbH
  • Wankel SuperTec GmbH
  • Brandeburgisch Technische Universität Cottbus-Senftenberg
  • Centrum für Energietechnologie Brandenburg (CEBra e.V.)
  • Stadt Cottbus
  • EGC Entwicklungsgesellschaft Cottbus mbH
  • Euro-K GmbH
  • Berg-Germany
  • Werkstoff TT GmbH

Wasserstoffpotentiale in der Lausitz:

Im Auftrag der Wirtschaftsregion Lausitz (WRL) hat das Fraunhofer IWU untersucht, in welchem Maße aus erneuerbarem Strom gewonnener, sogenannter grüner Wasserstoff fossile Energieträger in der Lausitz ersetzen kann. Während in den Bereichen Gebäude und Industrie Wasserstoff sukzessive fossiles Erdgas ersetzen kann, bieten sich im Verkehrssektor zahlreiche Optionen wie z. B. Wasserstoff-Brennstoffzellenantriebe oder synthetische Kraftstoffe für Verbrennungsmotoren an. Für das Jahr 2030 geht die Studie u.a. von einem Anteil von 5% Brennstoffzellen-PKW, 32,5% Brennstoffzellen-Bussen und einem 20%-Anteil Wasserstoff im Erdgasnetz aus. Um diese Bedarfspotentiale von ca. 160.000 Tonnen pro Jahr 2030 zu erreichen, wäre eine installierte Elektrolyseleistung von über 1500 MW erforderlich. 

 Die Ergebnisse der Studie können Sie hier einsehen (Link)

Bisherige Veranstaltungen

Am 27. Mai 2020 haben die  IHK Cottbus gemeinsam mit Partnern Online mit der Politik, Wissenschaftlern und der Wirtschaft präsentiert, wie der aktuelle Stand bei der Nationalen Wasserstoffstrategie ist.

27.05.2020 – Wasserstoffregion Lausitz: Folgeworkshop Nationale Wasserstoffstrategie (100 Teilnehmer)

                       (Link zum Video -hier-) Passwort: H2Lausitz

27.01.2020 – Lausitzer Energiefachtagung auf dem Lausitzring (350 Teilnehmer)

                       (alle Vorträge und Details -hier-)

11.12.2019 – Wasserstoffnetzwerktreffen in Lübben (90 Teilnehmer)

                        (alle Vorträge und Details -hier-)

08.11.2019 – Wasserstoffnetzwerktreffen gemeinsam mit den Mitgliedern des              

                      „Wirtschaftsverkehrsnetzwerk Lausitz und dem IHK 

                      Verkehrsausschuss an der BTU CB-SFB Lausitz" 

                      (alle Vorträge und Details -hier-)

9.9.2019 – Ernennung der Lausitz als „HyStarter-Wasserstoffmodellregion" durch dieBundesregierung

                   (Link zur offiziellen HyStarter-Internetseite -hier-)

23.7.2019 - Gründung des Wasserstoffnetzwerkes Lausitz Durch2atmen in Cottbus

                   (10 Gründungsmitglieder)

                     (Link zu den Details -hier-)

 

Weitere Informationen:

Internetseite „www.durchatmen.org“