Bundeshilfen für Reisebusbranche jetzt abrufen

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Südbrandenburgs Reisebusunternehmer, die durch die Corona-Pandemie wirtschaftlich angeschlagen sind, können seit dem 24. Juli Hilfsgelder des Bundesverkehrsministeriums in Höhe von insgesamt 170 Millionen Euro abrufen. Dies ist bis zum 30. September 2020 via Online-Antragsformular beim Bundesamt für Güterverkehr auf https://antrag-gbbmvi.bund.de möglich. 

Mit dem aufgelegten Hilfsprogramm werden sogenannte Vorhalte- und Vorleistungskosten finanziert, die zwischen dem 17. März und 30. Juni 2020 bei den betroffenen Unternehmen angefallen sind. Der Höchstbetrag dieser nichtrückzahlbaren Zuschüsse liegt bei 26.334 Euro pro Bus. Die Gelder sollen noch in diesem Jahr ausgezahlt werden.

Die Brandenburger Industrie- und Handelskammern Cottbus, Ostbrandenburg und Potsdam hatten sich an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer gewandt und eine schnellstmögliche Auszahlung der Corona-Hilfen für die Reisebusbranche gefordert, da diese durch das seit März geltende Verbot von touristischen Busreisen, Vereinsfahrten und reduzierten Schülerverkehren frühzeitig mit finanziellen Einbrüchen und weiterlaufenden Fixkosten konfrontiert war.

Infos zum Förderprogramm auf www.bag.bund.de

Die genauen Regelungen entnehmen Sie bitte der "Richtlinie Reisebusbranche" des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

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