2 Milliarden Euro-Maßnahmenpaket für Startups

(Stand: 30.04.2020)

Damit hoch-innovative Unternehmen auf ihrem Wachstumskurs nicht ausgebremst werden und nach der Krise wieder voll durchgestartet werden kann, hat das Bundeswirtschaftsministerium mit dem Bundesfinanzministerium das angekündigte 2 Milliarden Euro-Maßnahmenpaket für Start-ups nun fertig geschnürrt. Details wurden mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der KfW Capital ausgearbeitet. Der Fonds soll sich an Start-ups richten, die bereits durch Investoren unterstützt werden, als auch an Start-ups, die bislang noch keinen Finanzierungspartner haben. Genau auf diese Notwendigkeit hatte der DIHK bei seinen Gesprächen deutlich hingewiesen.  Unklar ist aber bislang noch, an wen sich Start-ups wenden können und wie das Antragsprozedere aussehen wird. Hieru werden die Bundesministerien in Kürze weiter informieren.

Maßnahmenpaket basierend auf 2 Säulen:

Säule 1 sog. Corona-Matching Fazilität:

Zum einen werden Wagniskapitalfonds die zusätzlichen öffentlichen Mittel über die neue Corona Matching Fazilität zur Verfügung gestellt, damit Investoren auch während der Corona-Krise hoch innovative und zukunftsträchtige Start-ups finanzieren. Damit soll sichergestellt werden, dass noch junge Unternehmen auch in der derzeitigen Phase ihren Wachstumskurs fortsetzen können. Über die Corona Matching Fazilität werden die bestehenden Kooperationen mit den öffentlichen Partnern, wie zum Beispiel der KfW Capital und dem Europäischen Investitionsfonds, genutzt, um die öffentlichen Mittel den Start-ups schnell über Wagniskapitalfonds zur Verfügung zu stellen.

Säule 2 für Start-ups und kleine Mittelständler (ohne Zugang zu Säule 1)

Für Start-ups und kleine Mittelständler, die keinen Zugang über die Corona Matching Fazilität haben, werden weitere Wege zur Sicherstellung ihrer Finanzierungen eröffnet. Hierzu wird es eine enge Zusammenarbeit mit den Ländern geben, unter anderem über die Zusammenarbeit mit Landesgesellschaften. 

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