Förderprogramm „Ladeinfrastruktur vor Ort“

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Förderprogramm „Ladeinfrastruktur vor Ort“: Antragsphase startet am 12.04.2021

Am 12. April beginnt die Antragsphase für das gänzlich neue Förderprogramm „Ladeinfrastruktur vor Ort“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.
Es unterstützt kleine und mittlere Unternehmen, die öffentliche Lademöglichkeiten anbieten möchten. Dabei werden bis zu 80 Prozent der Investitionskosten übernommen.

„Der Bund hat damit eine wichtige Ergänzung zu den bereits bestehenden Förder- und Finanzierungsangeboten im Bereich Ladeinfrastruktur geschaffen“, sagt Jens Krause, Generalmanager Infrastruktur und Mobilität bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus. „Die gerade für kleine und mittelständische Unternehmen interessante Förderung kann die Zukunft der Elektromobilität in der Region maßgeblich mitgestalten und dazu beitragen, ein flächendeckendes und nutzungsfreundliches Gesamtsystem aufzubauen. Allerdings ist Schnelligkeit bei der Antragstellung geboten. 

Insbesondere Unternehmen des Einzelhandels und des Hotel- und Gastgewerbes sowie kommunale Gebietskörperschaften sind aufgerufen, die Förderung für öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur einschließlich Netzanschluss zu beantragen. Die Bewilligung erfolgt im „Windhundverfahren“ – die Reihenfolge der Eingänge zählt. Eine Beantragung dieser De-Minimis-Beihilfen ist nur 2021 möglich.

Hier können Sie ab dem 12. April einen Antrag stellen.

Das Förderprogramm „Ladeinfrastruktur vor Ort“ ist neu und ergänzt das Förder- und Finanzierungsangebot des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur im Bereich Ladeinfrastruktur:

  • Förderprogramm „Ladeinfrastruktur an Wohngebäuden“: Das extrem erfolgreiche Programm kann sowohl von Eigenheim-Besitzerinnen und -Besitzern als auch von Mietenden und Vermietenden in Anspruch genommen werden, um private Ladestationen, etwa eine Wallbox, zu kaufen und zu installieren. Es läuft seit dem 24. November 2020, das Volumen wurde kürzlich auf 400 Millionen Euro verdoppelt. Hier können Sie einen Antrag stellen.
  • Förderprogramm „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“: Das bereits von 2017 bis 2020 aktive Programm für öffentliche Ladepunkte wird zeitnah neu aufgesetzt. Es steht dann ein Volumen von 500 Millionen Euro für den Aufbau von öffentlich zugänglichen Normal- und Schnellladepunkten bereit.
  • Förderprogramm für gewerbliches Laden: Ein Förderprogramm mit 350 Millionen Euro für gewerbliches Laden bei Flottenanwendungen und für Beschäftigte an deren Arbeitsstelle ist für den Sommer 2021 geplant.
  • In Kürze wird die Ausschreibung des 1.000-HPC-Standorte-Programms für ein deutschlandweites, flächendeckendes und bedarfsgerechtes Schnellladenetz starten. Mit dem Schnellladegesetz wurde die Grundlage dafür bereits im Kabinett beschlossen.

Koordiniert werden diese Programme von der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur.

Ansprechpartner

Jens Krause
Generalmanager
Kompetenzfeld: Zukunft gestalten
Schwerpunktthema: Mobilität und Infrastruktur
t: 0355 365 1100
f: 0355 36526 1100
jens.krause@cottbus.ihk.de
Mario Lehmann
Kompetenzfeld: Zukunft gestalten
Schwerpunktthemen: Wasserstoffnetzwerk Lausitz
t: 0355 365 1505
f: 0355 36526 1505
mario.lehmann@cottbus.ihk.de
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