Brandenburgische IHKs zu geplanten Corona-Regelungen

Weihnachtsmärkte, wie der Cottbuser, wurden kurzfristig abgesagt, wenn Sie überhaupt geplant wurden.
© Andreas Franke
Weihnachtsmärkte, wie der Cottbuser, wurden kurzfristig abgesagt, wenn Sie überhaupt geplant wurden.

23.11.2022 |

„Die kurzfristige und damit unverhältnismäßige Absage der Weihnachtsmärkte zeugt von mangelnder Weitsicht der Politik. Die dramatisch steigenden Infektionszahlen sowie die Prognosen der Fachleute sind seit Anfang November bekannt. Wir warnen nun davor, die Lasten wieder bei der Wirtschaft abzuladen“, sagt Carsten Christ, Sprecher der Landesarbeitsarbeitsgemeinschaft der IHKs des Landes Brandenburg und Präsident der IHK Ostbrandenburg.  „Mit der Absage der Märkte müssen jetzt die betroffenen Händler, die bereits Waren gekauft und Aufwendungen für den Aufbau hatten, entschädigt werden. Die gesamte Brandenburger Wirtschaft braucht klare, einheitliche Hinweise und Hilfen zur Umsetzung der 2G- und 3G-Regeln und endlich – angesichts der zunehmenden Einschränkungen des Wirtschaftslebens – die Fortschreibung der Corona-Hilfen über den 31. März 2022 hinaus. Die unterschiedlichen Regelungen der Bundesländer, wie am Beispiel Brandenburg und Berlin, führen erneut zu großer Unsicherheit sowie zu einer Verlagerung der Kaufkraft.“

Die Landesarbeitsgemeinschaft ist eine Kooperation der drei Industrie- und Handelskammern im Land Brandenburg. Sie vertritt die Interessen von etwa 160.000 Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung. 

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