Corona-Maßnahmen in Brandenburg

Die coronabedingten Einschränkungen des öffentlichen Lebens werden in Brandenburg deutlich reduziert.
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Die coronabedingten Einschränkungen des öffentlichen Lebens werden in Brandenburg deutlich reduziert.

Die wichtigsten Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus in Brandenburg finden Sie im Coronaportal des Landes Brandenburg 


UPDATE 19.07.2022

Brandenburg verlängert Corona-Maßnahmen

Die Brandenburger Landesregierung hat die geltende Corona-Verordnung um vier Wochen verlängert. Folgende Regeln gelten bis zum 16. August.

Maskenpflicht

In Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens - in Krankenhäusern, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken, Rettungsdiensten, Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen, Obdachlosenunterkünften und Flüchtlingsheimen - müssen Besucherinnen und Besucher für die gesamte Dauer ihres Aufenthalts in geschlossenen Räumen und Beschäftigte bei der Ausübung körpernaher Dienstleistungen eine FFP-2-Maske tragen. Beschäftigte tragen ansonsten eine OP-Maske. Die in diesen Einrichtungen behandelten, betreuten, gepflegten oder untergebrachten Personen müssen bei körpernahen Dienstleistungen und in den allgemein zugänglichen Bereichen mindestens eine OP-Maske tragen. Das gilt nicht für voll- und teilstationäre Pflegeeinrichtungen.

In Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs müssen alle Fahrgäste eine FFP-2-Maske tragen. Bei der Schülerbeförderung und für Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr reicht eine OP-Maske. Auch das Kontroll- und Servicepersonal mit Kontakten zu anderen Personen muss mindestens eine OP-Maske tragen.

Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder unter 6 Jahren, Gehörlose, Schwerhörige und ihre Begleitpersonen, auch Menschen, denen es aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder zumutbar ist, eine Maske zu tragen. Sie müssen aber ein entsprechendes ärztliches Zeugnis vorweisen. Personal ist von der Maskenpflicht befreit, wenn die Ausbreitung von Tröpfchenpartikeln durch geeignete technische Vorrichtungen verringert wird. Diese Ausnahmen gelten nicht für Besucherinnen und Besucher in Krankenhäusern, Tageskliniken sowie voll- und teilstationären Pflegeeinrichtungen.

Testpflicht und Testnachweis

Nicht-immunisierte Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens - in Krankenhäusern, Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen, Flüchtlingsheimen, ambulanten Pflegediensten und im Maßregelvollzug - müssen sich an jedem Arbeitstag einer Corona-Testung unterziehen.

Vollständig Geimpfte oder Genesene können den Nachweis über das digitale Impfzertifikat, einen Ausdruck des QR-Codes oder einen positiven PCR-Test, der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt, erbringen. Impfnachweise und auch Genesenennachweise müssen als digitales Covid-Zertifikat der EU in elektronischer oder gedruckter Form vorgezeigt werden. Der gelbe Impfpass gilt nicht als Nachweis, um Fälschungen vorzubeugen. Der Nachweis muss von den Verantwortlichen kontrolliert werden.

Die Testung muss über einen POC-Antigen-Schnelltest durch geschultes Personal (etwa ein kostenfreier Bürgertest in einer Teststelle), im Rahmen einer betrieblichen Testung oder vor Ort unter Aufsicht als ein Antigen-Selbsttest (sogenannter Laientest) durchgeführt werden. Ein negativer Test darf maximal 24 Stunden alt sein. Schülerinnen und Schüler sowie Kitakinder können sich über einen Selbsttest zu Hause testen.

Achtung: Seit 30. Juni ist die neue Testverordnung in Kraft getreten, die einen Anspruch auf kostenlose Bürgertests einschränkt. U.a. haben folgende Personen weiterhin einen Anspruch auf kostenlose Bürgertests:

  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, unter anderem Schwangere im ersten Trimester
  • Besucher in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen etc.
  • Haushaltsangehörige von nachweislich Infizierten
  • Personen, bei denen ein Test zur Beendigung der Quarantäne erforderlich ist („Freitesten“)

Folgende Gruppen müssen sich mit 3 Euro beteiligen:

  • Personen, die am Tag der Testung eine Veranstaltung in Innenräumen besuchen wollen
  • Personen, die am Tag der Testung Kontakt zu Personen haben werden, die ein hohes Risiko haben, schwer an Covid-19 zu erkranken (Das sind Menschen ab 60 Jahren, Menschen mit Behinderung, Menschen mit Vorerkrankungen)
  • Personen, die durch die Corona-Warn-App einen Hinweis auf ein erhöhtes Risiko erhalten haben („rote Kachel“)

Quarantäne

Wer positiv auf das Coronavirus getestet wird, muss Quarantäne- und weitergehenden Testpflichten nachkommen:

  • Personen, die sich selbst mittels Antigen-Schnelltest positiv getestet haben, müssen unverzüglich einen zertifizierten Antigentest oder PCR-Test durchführen lassen. Bei einem positiven Antigenschnelltest, der in einer zertifizierten Teststelle erfolgt ist, ist kein PCR-Bestätigungstest notwendig.
  • Positiv getestete Personen begeben sich sofort in häusliche Isolation und informieren die Angehörigen ihres Hausstandes und eventuelle Kontaktpersonen.
  • Bei einem positiven PCR-Test endet die häusliche Quarantäne nach fünf Tagen. Ein abschließendes Freitesten ist für die allgemeine Bevölkerung nicht mehr notwendig. Voraussetzung dafür ist aber eine 48-stündige Symptomfreiheit. Empfohlen wird eine Selbsttestung mit Antigen-Schnelltests beginnend nach Tag 5. Wenn am fünften Tag noch Symptome bestehen, verlängert sich die Absonderung bis 48 Stunden Symptomfreiheit erreicht sind – längstens jedoch auf zehn Tage. Die Isolation endet dann spätestens wie bisher nach zehn Tagen. Die Quarantäne für Kontaktpersonen entfällt vollständig. Auch ihnen wird aber empfohlen, sich selbst zu testen.

Um vulnerable Personen zu schützen, müssen positiv getestete Personen, die in der Pflege, der medizinischen Versorgung oder der Eingliederungshilfe arbeiten für die Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit 48 Stunden symptomfrei sein und einen frühestens am 5. Tag durchgeführten negativen Fremdtest, Schnell- oder PCR-Test vorlegen. Wer für zehn Tage abgesondert war, braucht keinen Testnachweis; allerdings müssen 48 Stunden Symptomfreiheit vorliegen.

 

Während der Quarantäne sind sämtliche Kontakte mit haushaltsfremden Personen verboten.

Grundlage der aktuellen Corona-Regeln in Brandenburg ist die SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Basismaßnahmenverordnung vom 31. März 2022 (zuletzt geändert am 19.Juli 2022).

 


Aktuelle Entwicklung der Inzidenzzahlen für die Landkreise

Die aktuellen Fallzahlen im Land Brandenburg finden Sie im Koordinierungszentrum für Krisenmanagement in Brandenburg

Aktuelle regionale Verordnungen und Allgemeinverfügungen

Wichtige Hotlines: 

  • Stadt Cottbus: Telefon:  0355 6122840
  • Landkreis Spree-Neiße:  Telefon:  03562 98610033
  • Landkreis Elbe-Elster: Telefon: 03535 464406
  • Landkreis Oberspreewald-Lausitz: Telefon: 03573 870 1100 (generelle Hotline)
  • Landkreis Dahme-Spreewald: Telefon:  03375 5238-0 (Landkreis verweist auf die Wirtschaftsförderung)

Praktische Tipps/Downloads:

Die  Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution hat wichtige Informationen  (u. a.  Stellt der Umgang mit Bargeld eine Infektionsgefahr dar?, Besteht Infektionsgefahr beim Berühren anderer Oberflächen? ) zusammengestellt: hier
Muster für individuelles Infektionsschutzkonzept (.docx) auf der Internetseite des Handelverbandes Berlin-Brandenburg

Musterhandbuch zu Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen am Beispiel von Einkaufszentren in Deutschland: Das Handbuch dient als Arbeitshilfe für Städte, Kommunen und behördliche Entscheidungsträger sowie Centerbetreiber, Eigentümer und Mieter vom German Council of Shopping Places e.V. (GCSP)

Kommunikation mit Kunden
Nutzen Sie Social-Media Plattformen oder Verkaufsplattfomen.  Eine Übersicht über bestehende Netzwerke finden Sie hier
Auch das Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Handel hilft mit konkreten Anleitungen und Tipps: hier 

Ansprechpartner

Janine Mahler
Stabstelle Kommunikation
Pressearbeit
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