Bewerbungsstart für 17. Brandenburgischen Ausbildungspreis

Bei Kjellberg in Finsterwalde wurde schon gejubelt. Das Traditionsunternehmen bekam letztes Jahr den "Brandenburgischen Ausbildungspreis"
© Kjellberg Finsterwalde
Bei Kjellberg in Finsterwalde wurde schon gejubelt. Das Traditionsunternehmen bekam letztes Jahr den "Brandenburgischen Ausbildungspreis"

Preisgekrönte Ausbildung kann den Weg für eine sichere Zukunft bereiten. Sei es für den Auszubildenden, der sich in guten Händen weiß, oder für den Ausbildungsbetrieb, der mit großem Einsatz dem Fachkräftemangel entgegenwirkt. Die Möglichkeit für eine Auszeichnung der eigenen Ausbildungsqualität ist ab sofort für jedes Unternehmen greifbar mit dem zum 17. Mal stattfindenden  Wettbewerb zum "Brandenburgischen Ausbildungspreis", der mit einer Videogrußbotschaft des Schirmherrn und Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidke gestartet ist.

Bis zum 30. Juli 2021 können sich Unternehmen im Land Brandenburg für den begehrten Preis bewerben, welcher in elf Kategorien verliehen wird. Das Preisgeld beträgt 1000 Euro pro Kategorie.  

Unternehmen können auf Empfehlung nominiert werden

Gesucht werden Betriebe, die sich zum Beispiel durch Qualität und Kontinuität in der Ausbildung auszeichnen, innovative Ausbildungselemente einsetzen, dabei digitale Wege nutzen und gestalten, sich ehrenamtlich engagieren oder benachteiligten Jugendlichen mit entsprechender Unterstützung eine Ausbildung ermöglichen. Die Unternehmen können sich hierfür nicht nur selbst unter www.ausbildungspreis-brandenburg.de bewerben, sondern können auch per Online-Formular von Außenstehenden empfohlen werden.  Durch die Teilnahme am Bewerbungsverfahren kann sich das empfohlene Unternehmen dann am Wettbewerb beteiligen. Des Weiteren sind Auszubildende ausdrücklich aufgefordert, ihre Ausbildungsbetriebe bei der Bewerbung zu unterstützen.

Wie erfolgreich eine Bewerbung für diese Auszeichnung sein kann, zeigt ein Brandenburger Unternehmen mit über 100-jähriger Geschichte aus dem Raum Elbe-Elster.

„Diese Preise und Auszeichnungen machen uns stolz und sind Beweis dafür, dass wir auf einem guten Weg sind. Besonders der Brandenburgische Ausbildungspreis hat für uns einen sehr hohen Stellenwert und motiviert uns, weiterhin die Nachwuchsförderung in der Region sowie die Ausbildungsqualität in unseren Unternehmen voranzubringen“, so Maya Vlahova, Ausbildungskoordinatorin bei Kjellberg Finsterwalde. 

Das Traditionsunternehmen hat es im vergangenen Jahr geschafft, sogar drei Auszeichnungen als Belohnung für das Engagement rund um die Ausbildung junger Menschen entgegenzunehmen. Neben großen deutschen Unternehmen wie Deutsche Telekom, Lufthansa oder Deutsche Bank reihte Kjellberg sich nach der Teilnahme an der gleichnamigen Studie des Wirtschaftsmagazins CAPITAL in die Liste der 500 "Besten Ausbildern Deutschlands" ein, unter welchen sich auch 47 Unternehmen aus Ostdeutschland befanden.

Darauf folgt die begehrte Auszeichnung des "Brandenburgischen Ausbildungspreis". Hier erhielt Kjellberg den Preis in der Kategorie Industrie und Handel und erfuhr damit eine Würdigung der Kontinuität und Qualität der Ausbildung sowie der innovativen Ansätze, die konkret in Form digitaler Lernangebote für Auszubildende und duale Studierende umgesetzt werden.

Das Trio komplett machte das "IHK Siegel für Exzellente Ausbildungsqualität" im Dezember 2020, welches Kjellberg zum zweiten Mal in Folge von der IHK Cottbus verliehen bekam. Diese Re-Zertifizierung ist für drei Jahre gültig und bezieht sich im Besonderen auf die Organisation der Ausbildung bei Kjellberg, die u.a. ein Qualitätsleitbild, regelmäßiges Feedback, zusätzliche Hilfsangebote und individuelle Prüfungsvorbereitung für die Auszubildenden umfasst. 

Insgesamt werden bei Kjellberg Finsterwalde derzeit 37 junge Menschen in den Berufen Mechatroniker, Elektroniker für Betriebstechnik, Industriekaufmann/-frau, Zerspanungs- und Industriemechaniker sowie als duale Studenten in den Fachrichtungen Elektrotechnik und Maschinenbau ausgebildet. Für das kommende Ausbildungsjahr 2021/2022 hat Kjellberg noch freie Ausbildungsplätze zu besetzen, weitere Infos hier. 

Hintergrund

Der Brandenburgische Ausbildungspreis steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dietmar Woidke und ist eine Initiative des Brandenburgischen Ausbildungskonsenses – einem Bündnis von Wirtschaft, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Gewerkschaften, der Regionaldirektion der Bundessagentur für Arbeit und der Landesregierung.

Bis zum 30. Juli können sich Unternehmen aus Brandenburg für den Brandenburgischen Ausbildungspreis 2021 bewerben. 

 Der Brandenburgische Ausbildungspreis wird in elf Kategorien verliehen:

  • Drei Ausbildungspreise der Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern des Landes Brandenburg
  • Drei Ausbildungspreise des Handwerkskammertages Brandenburg
  • Ausbildungspreis des Landesverbandes der Freien Berufe e. V.
  • Ausbildungspreis des Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg
  • Ausbildungspreis der Beauftragten der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderungen
  • Ausbildungspreis der Integrationsbeauftragten des Landes Brandenburg
  • Ausbildungspreis Pflege- und Gesundheitsfachberufe

Die elf Preisträger erhalten ein Preisgeld von je 1.000 Euro.

Der Preis wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, des Landes Brandenburg sowie der Partner des Ausbildungskonsenses finanziert. Im vergangenen Jahr haben sich 67 Unternehmen am Wettbewerb beteiligt.

 

 

Ansprechpartner

Katrin Nicolaus
Regionalcenter Oberspreewald-Lausitz
Kompetenzfeld: Mitglieder betreuen
Schwerpunktthema: Ausbildung
t: 0355 365 3203
katrin.nicolaus@cottbus.ihk.de