Brandenburger IHK-Umweltkongress sensibilisiert Unternehmen für mehr Klimaschutz

Ein Kohlekraftwerk steht symbolisch für den Klimawandel.
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Ein Kohlekraftwerk steht symbolisch für den Klimawandel.

Der Schutz des Klimas ist die wohl größte Herausforderung unserer Zeit. Deutschland muss dazu seine Kohlendioxid-Emissionen bis zum Jahr 2030 um 65 Prozent im Vergleich zu 1990 senken. Für viele Unternehmen bedeutet das Ziel Klimaneutralität 2045 einen enormen Kraftakt. Neben Maßnahmen zur Steigerung der betrieblichen Energieeffizienz kann es die Umstellung kompletter Produktionsabläufe am eigenen Standort sowie entlang der Lieferkette bedeuten. Damit ergeben sich Herausforderungen aber auch Chancen für Unternehmen der Zulieferindustrie.

„Es ist wichtig, die Unternehmen frühzeitig mitzunehmen und sie in ihrem Engagement für Umwelt und Klima zu fördern. Verbote und die Verschärfung von einzelnen Grenzwerten dürfen nur das letzte Mittel sein“, sagt Marcus Tolle, Hauptgeschäftsführer der IHK Cottbus für die Landesarbeitsgemeinschaft der Brandenburger Industrie- und Handelskammern (IHKs). 

Mit dem digitalen Brandenburger Umweltkongress am 23. Juni von 10 bis 13 Uhr und anschließenden Workshop-Angeboten an Folgetagen richten sich die IHK Potsdam, Ostbrandenburg und Cottbus an Unternehmen, die den Weg auch mit Unterstützung der Kammern gehen wollen. Dabei geht der Umweltkongress diesen Fragen nach: Welche politisch notwendigen Rahmenbedingungen brauchen wir, um die notwendige Transformation zu schaffen? Was muss getan werden, um die Wettbewerbsfähigkeit der Brandenburger Wirtschaft und den Standort Deutschland zu erhalten? Wie kann es gelingen, nachhaltiger zu werden?

Referent und Geschäftsführer der KlimAktiv mbH, Stephan Schunkert: „Für die meisten Unternehmen ist inzwischen klar, dass Klimaverantwortung kein „nice to have“ sondern strategisch wichtig ist. Viele fragen sich jedoch: Wo fangen wir an, worauf ist zu achten und wie erstellen wir gute Ziele? KlimAktiv widmet sich der Beantwortung dieser Fragen schon seit über 15 Jahren und liefert mit dem CO2-Rechner für Unternehmen auch das passende Tool dazu.“

Programm Umweltkongress am 23. Juni

  • Begrüßung: Marcus Tolle, Hauptgeschäftsführer IHK Cottbus
    • Grußworte: Axel Vogel, Minister im Ministerium für Landwirtschaft Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg 
  • CO2-Bilanz – Ein Weg zum klimaneutralen Wirtschaften
    • Stephan Schunkert, Geschäftsführer KlimAktiv - gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung des Klimaschutzes mbH 
  • Energie- und Klimapolitik: Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft
    • Henry Borrmann, Leiter Energie- und Bildungspolitik, DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V.
  • Auf dem Weg zum Nachhaltigkeits-Champion
    • Jürgen Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung BASF Schwarzheide
  • Diskussion zu den Herausforderungen der Energie- und Klimawende
    • mit Axel Steffen (MLUK), Marcus Tolle (IHK Cottbus), Stephan Schunkert (KlimAktiv), Jürgen Fuchs (BASF Schwarzheide), Henry Borrmann (DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V.)
    • Moderation: Simon Hoffmann, Projektmanager ZENAPA, Naturpark Barnim

Der Kongress findet in digitaler Form statt. Interessierte und Medienvertreter können sich noch bis zum 21. Juni anmelden unter: https://events.ihk-ostbrandenburg.de/umweltkongress

Workshops zur Erstellung eines CO2-Fußabdrucks von Unternehmen

 28. Juni, 10 bis 12 Uhr - Workshop mit ClimatePartner

1. Juli, 13:30 bis 15:30 Uhr - Workshop mit PrimaKlima

5. Juli, 14 bis 16 Uhr - Workshop mit KlimAKTIV

 

Ansprechpartner

Dorit Köhler
Kompetenzfeld: Unternehmen begleiten
Schwerpunktthemen: Umwelt und Industrie, Nachhaltigkeit
t: 0355 365 1500
f: 0355 36526 1500
dorit.koehler@cottbus.ihk.de